Umschulung mit Bildungsgutschein
Umschulung heißt: Nach einem bereits erlernten Beruf einen zweiten anerkannten Abschluss machen – meist in 2 Jahren (Vollzeit) oder 3 Jahren (Teilzeit). Für Arbeitsuchende, Grundsicherungsbezieher und von Arbeitslosigkeit Bedrohte ist der Bildungsgutschein die zentrale Finanzierung.
Wie eine Umschulung abläuft
Meist in Kombination aus Schule/Bildungsträger und Betriebsphasen (Praktika von 6–9 Monaten). Am Ende steht eine externe Prüfung vor der IHK oder Handwerkskammer – der Abschluss ist identisch mit dem einer regulären Ausbildung.
Finanzierung im Überblick
Bildungsgutschein für die Lehrgangskosten, Weiterbildungsgeld (150 Euro/Monat), Weiterbildungsprämie (bis 2.500 Euro), Fahrt- und Kinderbetreuungskosten. Die laufende Leistung (ALG I oder Grundsicherungsgeld) läuft parallel weiter.
Besonders gefragte Umschulungsberufe 2026
Pflegefachmann/-frau, Kaufmann/-frau für Büromanagement, Fachinformatiker, Erzieher, Lokführer, Steuerfachangestellte, Gesundheits- und Krankenpfleger. In diesen Berufen sind Bewilligungsquoten hoch, weil Fachkräfteengpässe belegt sind.
Häufige Fragen
- Muss ich Berufserfahrung mitbringen?
- Meistens ja – die Umschulung setzt eine abgeschlossene Erstausbildung oder mehrjährige Berufserfahrung voraus. Details klärt der Träger und die Kammer.
- Ist eine Umschulung auch berufsbegleitend möglich?
- Ja, Teilzeit-Umschulungen sind förderfähig und dauern entsprechend länger.
Wie geht's für dich weiter?
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